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FALL ULVI KULAC

 

Gerechtigkeit für Ulvi Kulac!

Zur Erinnerung; Im Mai 2001 verschwand die damals 9-jährige Peggy Knobloch spurlos aus dem Oberfränkischen Lichtenberg. Das Kind wurde bis zum heutigen Tage weder lebend noch tot aufgefunden.

Und wenn ein Kind verschwindet, dann wird natürlich zu erst das Elternhaus unter die Lupe genommen, und es wird hinterfragt, wer sind die Eltern(?), wuchs das Kind in behüteten geordneten Verhältnissen auf, konnte die Fürsorgepflicht der Eltern als erfüllt angesehen werden(?).

Schon rasch konnte man durch die Presse vernehmen, Peggy Knobloch war ein sehr aufgeschlossenes und kontaktfreudiges Schlüsselkind, oft auf sich alleine gestellt. Die Mutter hatte den Ruf weg, leichtlebige Männerbekanntschaften zu führen, und sich bequem durch das Leben zu feiern. Peggy sei ihr egal gewesen.

Offensichtlich also, Peggy war wohl ein sogenanntes "Problemkind", welches vermutlich in asozialen Verhältnissen aufwuchs. Das in diesen Verhält-nissen Geld zur Mangelware gehört, dürfte wohl auch jedem einleuchten. So machten damals in Lichtenberg Gerüchte die Runde, Peggy sei von einem Türken verschleppt worden, weil der damalige Partner von Mutter Knobloch auch ein Türke war. Es wurde spekuliert, Peggy könnte einem internationalen Kinderpornohändlerring in die Arme gefallen sein. Zeugen wollen das Mädchen mehrfach in der Türkei gesehen haben.

Doch statt in diese Richtung zu ermitteln, wurde ein "Täter" aus den Ärmeln geschüttelt, wie es der deutschen Justiz geradewegs in den Kram gepaßt hat, an Recht und Gesetz vorbei.

Der geistig behinderte Gastwirtssohn Ulvi Kulac, soll mit einem IQ von 67 das perfekte Verbrechen begangen haben. Allem Anschein nach wurde er von einer zweiten Sonderermittlungskommission zu einem Geständnis erpreßt, nachdem die SOKO 1 festgestellt hatte, Ulvi Kulac könne nie der Täter sein. Nicht nur, das er mit weit über 100Kg Lebendgewicht die quirlige Peggy hätte über 15 Minuten im Dauerlauf verfolgen müssen, nein, in diesem Zeitraum hätte Peggy auch noch getötet und beseitigt werden müssen. Ausserdem gab es noch mindestens 16 Entlastungszeugen, die Peggy Knobloch nach der angeblichen Tatzeit noch gesehen haben wollen.

Nun kennen wir haber unsere Justiz noch aus der Nazizeit, wo geistig behinderte Menschen zu lebensunwerten Kreaturen gezählt wurden, die kein Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde hätten. Und Ulvi Kulac war dafür bekannt, das wenn er von Lichtenberger Kindern und Erwachsenen dazu angestiftet wurde, seine Hosen herunterließ und zu ornanieren begann. Ulvi gehörte wohl zu den sogenannten "Dorfdeppen" die man überall findet.

Wegen dieser Geschichten muß es wohl schon mehrfach Anzeigen gegeben haben, deren Ermittlungen alle ins Leere gelaufen sind. Der Straftatbestand des sexuellen Mißbrauch ist durch sollche Vorkommnisse nicht gegeben. Höchstens haben wir es hier mit Erregung öffentlichen Ärgernisses zu tun, und einer schuldunfähigen Person, da geistig behindert. Darum war Ulvi-Kulac ja in einer betreuten Wohneinrichtung für geistig Behinderte untergebracht.

Von dort hat ihn die Mutter jedoch wieder herausgeholt, und so wurde Ulvi für die Behörden und Mutter Knobloch zu einem gefundenen Fressen. Ulvi Kulac, geistig behindert, und ohne gesellschaftlichen Einfluß, aburteilen, und fertig ist der Fall. So dachte man zumindest bei den Justizbehörden im erzkatholischen Bayernlande, dort, wo christliche Werte vorgeheuchelt werden, so wie Christus selber die jüdischen Pharisäer schon als scheinheilige Heuchler enttarnte. Auch wenn keine Leiche da ist, aber geistig Behinderte müssen runter von den Bayernpromenaden.

Und Mutter Knobloch, wäre sie eine fürsorgliche Mutter mit Verantwortungsgefühl, sie hätte nach ihrer Tochter suchen lassen, und nicht eher Ruhe gegeben, bis das Kind gefunden worden wäre. Statt dessen wurde ein Grab ohne Inhalt errichtet, rannte Mutter Knobloch von einer Talkshow zur anderen, um zu berichten, Ulvi sei der Täter von Peggy, und das habe man schon immer gewußt. Niemand anders käme für einen Mord in Frage.

Gerade vor ein paar Wochen dann der nächste Schlag ins Kontor. Da stellt der ehemalige Bildzeitungsmitarbeiter Radovin Z. Fotos ins Internet, worauf mit hoher Wahrscheinlichkeit Peggy mit ihrer Mutter zu sehen ist. Beide sollen, laut Angaben des Herrn Z. nackt und mit gespreizten Beinen, auf dem Gesamtbild zu sehen sein, welches natürlich nicht komplett gezeigt worden ist. Außerdem wurde weiter behauptet, Peggy würde in Weimar leben, unter einer falschen Identität.

Ein gewisser Charly H. von der Lichtenberger Initiative "Gerechtigkeit für Ulvi", machte im Internet überdies Seiten ausfindig, wo Mutter Knobloch beim Feiern mit Motorradcliquen zu sehen ist. Herr H. dazu die Frage stellend: "Trauert so eine Mutter um ihr verschwundenes Kind?"

Eines leuchtet mittlerweile fast allen Lesern und Gästebuchschreibern diverser Seiten ein, die Justiz spinnt sich hier einen zurecht, wie es primitiver kaum noch geht. In dubio pro reo (im Zweifel für den Angeklagten) wird hier mit Dreck beschmissen. Und selbst ein Geständnis, egal ob erpresst oder freiwillig zustande gekommen, ist auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Auch muß sichergestellt sein, daß der Vernommene über seine Rechte (Aussageverweigerungsrecht) belehrt worden ist, und einen Anwalt einschalten durfte. Und bei dem Verhör des Ulvi Kulac, einem geistig Behinderten, war kein Anwalt zugegen, laut Aktenlage, die bei der Initiatorin der Lichtenberger Initiative, Frau Gudrun R. einzusehen ist.

Bis hier hin wurde auch gute Arbeit geleistet. Offensichtlich ist nunmehr ein Rechtsanwalt aktiv, der natürlich versucht den Fall juristisch neu aufzurollen, mit einem Wideraufnahmeverfahren. Den Leuten um dieser Initiative gehört damit allen Respekt, weil das Zivilcourage auszeichnet.

Nur leider liegen wohl hier auch die Nerven blank, seit dem der ehemalige Bildzeitungsmitarbeiter Radovin Z. aufgekreuzt ist.

Peggy wurde nähmlich nicht lebend in Weimar gefunden, was bedeutet, alles tappt nachwievor im Dunkeln. Statt sich von Z. klar zu distanzieren, zeigt man sich diesem Menschen, der Kritiker mit Beleidigungen, Nötigungen und Erpressungen begegnet (diverse E-mails und Gästebucheinträge) auch noch dankbar, weil er es geschafft hat, das die Medien wieder kurzfristig über den Fall berichten mußten.

Jetzt hat man halt das Problem des seriösen glaubwürdigen Auftretens. Als erstes haben das diverse Gästebuchschreiber auf ulvi-kulac.de zu spüren bekommen, die erst von den Herren Z. und H. übelst beschimpft und beleidigt worden sind, und dann einfach wegzensiert wurden.

Und weil die Sachlichkeit komplett auf der Strecke geblieben ist, sich fast alle auf das Niveau der Rechtlosigkeit begeben, haben einige Leute dieser Initiative "Gerechtigkeit für Ulvi" den Rücken gekehrt.

Ulvi gehört nachwievor in eine betreute Wohneinrichtung, ganz ohne Frage, und nicht in den Knast oder einer Psychiatrie. Auch muß alles daran gesetzt werden, das man Peggy findet, egal ob lebend oder tot. Dazu gehören unabhängige und überparteiliche Ermittlungsbehörden, die man nicht aus karrieregeilen Gründen politisch auswechselt. Dann muß halt in Richtung der Mutter und ihrer dubiosen Männerbekanntschaften ermittelt werden.

Die Initiative müßte Flugblätter verteilen, mit sachlichem Inhalt, und Gerichtsakten in die Homepage ulvi-kulav.de einführen; und es müßte ein Netzwerk aufgebaut werden, zu anderen Opfern unserer Willkürjustiz; eine Siegerjustiz, die sich selber kontrolliert, also gar nicht.

So aber verspielt man sich diese Chancen immer mehr, wenn einem selber Recht und Gesetz egal sind. Dann geht es nicht mehr um Gerechtigkeit, sondern Recht und Gesetz sich so auszulegen, wie es einem selber gerade in den Kram paßt. Und das machen ja unsere Richter, Staats- und Rechtsanwälte zur Genüge, die wir ja gerade deswegen kritisieren.

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ROLAND SCHMIDT

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